(unter dem Patronat des  von uns gegründeten  Tierschutzverein “Associação  Onça Parda Iporanga“)

Es gab und gibt verschiedenste weitere Wildtiere, die uns von staatlichen Stellen oder Privaten zur Pflege und Auswilderung anvertraut wurden und werden.

Die Freude an der Freilassung der Tiere ist jedes Mal immens.

Tigerkatze

Diese junge Tigerkatze wurde uns vom Personal des PETARS anvertraut. Angefahren und stark verletzt, konnte sie nicht gehen. Nach einigen Wochen Pflege wurde sie, vollständig genesen, in der Reserva Betary freigelassen.


Tigerkatze 1 am Unfallort
Tigerkatze 2 am Unfallort
Tigerkatze 3 in Behandlung
Tigerkatze 4 in der Pflege
Tigerkazte 5 bei ihrer Freilassung
Tierkatze am ruhen

Junger  Marmorreiher

Dieser Vogel wurde uns von Dorf-Kindern gebracht. Er litt an Lungen- und Darmentzündung, hatte ein Hornhautulcus am linken Auge und wies neurologische Störungen auf.  Wir dachten, dass er keine Überlebens-Chancen hatte, konnten uns jedoch nicht überwinden, ihn zu euthanasieren. Also behandelten wir ihn mit dem, was wir zur Zeit zur Verfügung hatten: Antibiotika, klassicher Homöopathie und Zwangsfütterung. Der Marmorreiher erholte sich überraschenerweise und wurde nach einmonatiger Pflege am Ufer des Ribeira-Flusses freigelassen.


Marmorreiher 1 in Behandlung
Marmorreiher 2 in der Pflege
Marmorreiher 3 auf dem Pfad der Freiheit
Marmorreiher 4 frei
Marmorreiher 5 nach dem ersten freien Flug

Weissohr-Opossum-Babies

Diese Jungtiere wurden uns von einem Freund gebracht. Er fand sie am Strassenrand, neben der toten, überfahrenen Mutter. Nach vier-monatiger Intensivpflege wurden sie im PETAR freigelassen.

Weissohr-Opossums in der Pflege und bei der Freilassung, Quelle: Martine Schmid-Fiorini








Opossum1-Baby
Opossums 2 in der Pflege
Opossums 3 in der Pflege-II
Opossum  4 kurz vor der Freilassung
Opossums 5 Freisetzung
Opossums 6 bei der Freilassung

Halsband-Pekari

Das kleine Waisenkind kam zu uns kurz nach Weihnachten 2013. Die Nabelschnur hing noch an seiner Bauchdecke. Es blieb sechs Monate bei uns und entwickelte sich zu einem prächtigen Weibchen. Leider konnten wir dieses Tier, das viel zu zahm wurde, weil es zu früh mit den Menschen Kontakt bekommen hatte, nicht mehr freilassen. Also fuhren wir 800 km nach Süden, zum Grammado-Zoo, der optimale Bedingungen für das zahme Tier anbot: zwei Hektaren Land, und viele andere Tiere des atlantischen Urwalds, inkl. zwei andere Pekaris. Und nun lebt das Pekari-Weibchen dort weiter.

Bild: Unterwegs zum Grammado-Zoo, und die Ankunft: Der Zoo-Tierarzt begrüsst das zahme Pekari-Weibchen. Quelle:  Martine Schmid-Fiorini

Bild: Neugeborenes Halsbandpekari , Quelle: Martine-Schmid-Fiorini


Pekari 7 Céline unterwegs zum Gramadozoo
Pékari  8 Céline mit dem Zootierarzt des Gramadozoos

Junge Schreieule

Dieses Tier wurde am Boden eines Privat-Grundstückes gefunden. Erschöpft und noch zu jung zu jagen, brauchte die Schreieule sofortige Pflege. Sie wurde schnell wieder gesund. Als sie ein ausgeprägtes Jagdverhalten zeigte, liessen wir sie an einem Abend in der Reserva Betary los

Bild: Schreieule in der Pflege und bei der Freilassung. Quelle: Martine Schmid-Fiorini

Schreieule  1 Fütterung
Schreieule 2  in der Pflege
Schreieule 3 bei der Freilassung

Verschiedene

Bild: Schildkröte und Klapperschlange in der Pflege.

Special: Das Baby-Wildschwein Cèline

Angefahrene Klapperschlange
Jabuti-Tinga